Verfärbte, abgebrochene oder unregelmäßige Frontzähne lassen sich mit Veneers substanzschonend und natürlich wirkend korrigieren.
Nur die äußere Schmelzschicht wird bearbeitet, kein Rundum-Beschleifen wie bei einer Krone.
Keramik verfärbt sich nicht durch Kaffee, Tee oder Nikotin.
Ästhetische Privatleistung, die Kosten besprechen wir vorab transparent.
Veneers sind hauchdünne, individuell gefertigte Keramikschalen, die dauerhaft auf die sichtbare Vorderfläche eines Zahns geklebt werden. Sie überdecken Verfärbungen, die sich nicht aufhellen lassen, versorgen abgebrochene Ecken, gleichen leicht schiefe Zahnstellungen optisch aus und können kleine Lücken zwischen den Frontzähnen schließen.
Das Wirkprinzip ist die Adhäsivtechnik: Keramik und Zahnschmelz werden mit einem speziellen Kleber zu einem festen Verbund verbunden, der die dünne Schale belastbar macht. Als Material dient meist Feldspat- oder Lithiumdisilikat-Keramik, die Licht ähnlich durchscheinen lässt wie natürlicher Zahnschmelz, deshalb wirken gut gemachte Veneers unauffällig. Der Unterschied zur Krone liegt im Substanzverlust: Für eine Krone wird der Zahn rundum beschliffen, für ein Veneer nur die äußere Schmelzschicht der Vorderfläche minimal reduziert, in manchen Fällen sogar gar nicht. Gegenüber einem Bleaching wirken Veneers unabhängig von der Ursache der Verfärbung; gegenüber einer kieferorthopädischen Behandlung verändern sie nicht die Zahnstellung, sondern nur deren Erscheinungsbild. In der Salierpraxis ist die ästhetische Zahnmedizin ein Schwerpunkt von Dr. med. dent. Alexander Ilbag M.Sc.
Voraussetzung sind kariesfreie Zähne, gesundes Zahnfleisch und genügend Zahnschmelz zum Verkleben. Bei ausgeprägten Zahnfehlstellungen ist eine kieferorthopädische Behandlung die sinnvollere Lösung. Wer nachts stark knirscht, sollte zuerst die Ursache behandeln und die Veneers anschließend mit einer Schiene schützen, sonst ist das Bruchrisiko hoch.
Salierpraxis Düsseldorf
Salierpraxis Kempen
Veneers sind eine dauerhafte Entscheidung: Da eine dünne Schmelzschicht abgetragen wird, lässt sich der ursprüngliche Zustand nicht wiederherstellen. Deshalb nehmen wir uns für die Planung Zeit. Sinnvoll ist es, ein gewünschtes Bleaching vor der Farbauswahl durchzuführen, denn Keramik hellt später nicht mit auf. Nach dem Einsetzen pflegen Sie Veneers wie eigene Zähne, mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten am Rand. Harte Gegenstände, Eiswürfel, Nüsse, Flaschenverschlüsse, sollten Sie den Frontzähnen ersparen.
Jede Behandlung wird individuell auf Ihren Befund abgestimmt.
Wir besprechen Ihre Wünsche und prüfen, ob Veneers für Ihre Zähne geeignet sind. Fotos und ein Modell helfen dabei, das mögliche Ergebnis vorab zu veranschaulichen.
Nur eine hauchdünne Schicht des Zahnschmelzes wird abgetragen, damit das Veneer nicht aufträgt. Die Zähne bleiben dabei lebendig; eine Betäubung ist auf Wunsch möglich.
Die Zähne werden mit dem Intraoral-Scanner digital erfasst und die passende Zahnfarbe wird gemeinsam mit Ihnen festgelegt. Bei Bedarf erhalten Sie provisorische Schalen für die Zwischenzeit.
Ein spezialisierter Zahntechnikermeister fertigt Ihre Veneers individuell aus Keramik. Form, Oberflächenstruktur und Farbverlauf werden dabei an Ihre eigenen Zähne angepasst.
Nach der Einprobe werden die Veneers unter trockenen Bedingungen dauerhaft verklebt. Abschließend prüfen wir Passung, Biss und Ihre Zufriedenheit mit dem Ergebnis.
Dauer in der Regel zwei bis drei Termine über etwa zwei bis drei Wochen
Deutlich weniger Substanzverlust als bei einer Krone
Keramik ist farbstabil und nimmt keine Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Nikotin an
Form, Länge und Farbe werden individuell auf Ihr Gesicht abgestimmt
Die Oberfläche ist glatt, sodass sich Beläge schlechter anlagern
Das Ergebnis ist vorab besprechbar, bevor die Zähne bearbeitet werden
Veneers sind eine ästhetische Privatleistung; gesetzliche Krankenkassen übernehmen sie in der Regel nicht, da keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Die Kosten hängen von der Anzahl der Zähne, dem Material und dem zahntechnischen Aufwand ab. Privat Versicherte sollten vorab klären, ob ihr Tarif ästhetische Versorgungen einschließt, häufig ist das nicht der Fall. Anders kann es aussehen, wenn ein Frontzahn nach einem Unfall oder durch einen Schmelzdefekt versorgt werden muss; dann ist eine Beteiligung eher möglich. Sie erhalten vor Behandlungsbeginn einen schriftlichen Kostenplan mit allen Positionen, inklusive der Laborkosten, sodass Sie in Ruhe entscheiden können.
Die Angaben sind allgemeine Hinweise. Was in Ihrem Fall übernommen wird, hängt vom Befund und Ihrem Versicherungsschutz ab, wir beraten Sie persönlich und halten alles schriftlich fest.
Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie uns gern an, wir nehmen uns Zeit.
Veneers halten bei guter Pflege in der Regel viele Jahre, häufig zehn Jahre und länger. Die Haltbarkeit hängt davon ab, wie stark die Frontzähne belastet werden, ob Sie nachts knirschen und wie sorgfältig die Ränder gereinigt werden. Löst sich ein Veneer oder springt ein Stück ab, lässt es sich in vielen Fällen ersetzen, ohne die Nachbarzähne einzubeziehen.
Für ein Veneer wird in der Regel nur eine hauchdünne Schicht der äußeren Schmelzschicht abgetragen, meist weniger als ein Millimeter. Bei sehr dünnen Varianten und günstiger Zahnform ist manchmal gar keine Bearbeitung nötig. Rundum beschliffen wird der Zahn, anders als bei einer Krone, nicht; der Zahn bleibt lebendig und der Nerv unberührt.
Gut geplante Veneers sind von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden. Entscheidend sind Zahnform, Länge, Oberflächenstruktur und ein Farbverlauf, der zum Gesicht und zum Alter passt. Sehr helle, gleichförmige Zähne wirken dagegen schnell künstlich. Wie ausgeprägt die Veränderung sein soll, entscheiden Sie, wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten vorher.
Mit Veneers können Sie normal essen und trinken; Kaffee, Tee und Rotwein verfärben die Keramik nicht. Vorsicht ist bei harten Dingen geboten: Nüsse aufbeißen, Eiswürfel kauen oder Verpackungen mit den Frontzähnen öffnen kann die Schalen absprengen. Wer nachts knirscht, sollte eine Schutzschiene tragen, um die Versorgung zu erhalten.
Bei zurückgegangenem Zahnfleisch sind Veneers möglich, sollten aber erst nach Behandlung der Ursache geplant werden. Zieht sich das Zahnfleisch weiter zurück, wird der Rand des Veneers sichtbar. Deshalb klären wir vorher, ob eine Zahnfleischentzündung oder Parodontitis vorliegt; bei freiliegenden Zahnhälsen kann zuvor eine Zahnfleischkorrektur sinnvoll sein.
Eine Aufhellung der übrigen Zähne vor der Farbauswahl sorgt für ein einheitliches Gesamtbild.
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Kleinere Ecken und Defekte lassen sich oft schon mit einer zahnfarbenen Kompositfüllung versorgen.
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Wer nachts knirscht, schützt Veneers dauerhaft mit einer individuell gefertigten Schiene.
Mehr erfahrenHaben Sie Fragen zu dieser Behandlung? Wir laden Sie herzlich zu einem persönlichen Gespräch ein.
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