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Zahnbehandlung in Vollnarkose in Düsseldorf & Kempen

Wenn Angst, ein starker Würgereiz oder ein großer Behandlungsumfang gegen viele Einzeltermine sprechen, kann die Behandlung in Vollnarkose eine gute Lösung sein, Sie erleben den Eingriff schlicht nicht mit.

Vollnarkose in der Salierpraxis, Zahnärzte in Düsseldorf-Oberkassel und Kempen

Für wen

Angstpatienten, großer Sanierungsbedarf oder mehrere Behandlungsschritte in einer Sitzung.

Sicherheit

Ein erfahrener Anästhesist überwacht Sie während des gesamten Eingriffs.

Kosten

Kassenleistung nur in medizinisch begründeten Fällen, sonst private Zusatzleistung.

Was ist das?

Eine Behandlung in Vollnarkose ist eine zahnärztliche Behandlung, die im künstlichen Tiefschlaf durchgeführt wird, während ein Anästhesist Ihre Vitalfunktionen durchgehend überwacht. Sie bekommen vom Eingriff nichts mit: Bewusstsein, Schmerzempfinden und Muskelspannung sind für die Dauer der Behandlung ausgeschaltet.

Die Narkose wird über einen venösen Zugang eingeleitet und während des Eingriffs kontinuierlich gesteuert; moderne, kurz wirksame Medikamente erlauben eine exakte Dosierung und ein zügiges, ruhiges Aufwachen. Überwacht werden fortlaufend Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffgehalt des Blutes und Atmung. Der große praktische Vorteil: Was sonst über viele Termine verteilt würde, lässt sich in einer Sitzung zusammenfassen, etwa eine umfangreiche Sanierung oder das Setzen mehrerer Implantate. Eine Vollnarkose verlangt Nüchternheit, ein Vorgespräch mit dem Anästhesisten und eine Begleitperson für den Heimweg. Sie ist deshalb kein Standardweg, sondern eine Option für klar begründete Situationen.

Für wen ist das sinnvoll?

  • Bei ausgeprägter Zahnbehandlungsangst, wenn andere Verfahren nicht ausreichen
  • Bei großem Sanierungsbedarf, der sonst viele Einzeltermine bedeuten würde
  • Bei umfangreichen chirurgischen Eingriffen, etwa mehreren Implantaten mit Knochenaufbau
  • Bei Kindern oder Menschen mit Beeinträchtigung, die nicht kooperieren können
  • Wenn eine örtliche Betäubung nicht ausreichend wirkt oder nicht verträglich ist

Vor der Narkose ist eine anästhesiologische Aufklärung Pflicht; Vorerkrankungen von Herz, Lunge oder Stoffwechsel müssen bekannt und stabil sein, gelegentlich ist eine hausärztliche Abklärung nötig. Bei akutem Atemwegsinfekt wird der Termin verschoben. Für einen einzelnen, kleinen Eingriff ist eine Vollnarkose in der Regel nicht das Mittel der Wahl, hier genügt die örtliche Betäubung.

Praxisimpression der Salierpraxis, Standorte Düsseldorf-Oberkassel und Kempen

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Salierpraxis Kempen

02152 – 51 01 46

info@salierpraxis.de

Gut zu wissen

Für Angstpatienten ist die Vollnarkose oft der Weg zurück zu einer regelmäßigen zahnärztlichen Versorgung: Nach der Sanierung lassen sich Kontrollen und kleine Behandlungen meist wieder im Wachzustand durchführen. Bitte erscheinen Sie nüchtern nach den Vorgaben des Anästhesisten, tragen Sie bequeme Kleidung und lassen Sie Kontaktlinsen und Schmuck zu Hause. Planen Sie eine Begleitperson für den Heimweg ein und fahren Sie an diesem Tag nicht selbst. Für 24 Stunden gilt: kein Alkohol, keine wichtigen Entscheidungen, keine Maschinen.

So läuft die Behandlung ab

Ihre Behandlung Schritt für Schritt

Jede Behandlung wird individuell auf Ihren Befund abgestimmt.

1

Vorgespräch

Zahnarzt und Anästhesist klären Behandlungsplan, gesundheitliche Voraussetzungen und offene Fragen mit Ihnen. Sie erhalten dabei genaue Anweisungen zu Nüchternheit, Medikamenteneinnahme und Begleitperson.

2

Narkoseeinleitung

Am Behandlungstag erscheinen Sie nüchtern und werden an die Überwachungsgeräte angeschlossen. Über einen venösen Zugang wird die Narkose eingeleitet, Sie schlafen innerhalb weniger Augenblicke ein.

3

Behandlung im Schlaf

Die komplette geplante Behandlung findet statt, während Sie schlafen, häufig in mehreren Schritten hintereinander. Der Anästhesist überwacht Sie kontinuierlich und steuert die Narkosetiefe.

4

Aufwachen

Nach dem Eingriff wachen Sie unter Aufsicht in Ruhe auf und bleiben noch eine Zeit lang zur Beobachtung. Etwas Müdigkeit, ein trockener Mund oder ein leichtes Kratzen im Hals sind in dieser Phase normal.

5

Nachsorge

Nach der Ruhephase werden Sie von einer Begleitperson abgeholt und sollten den Rest des Tages ruhig verbringen. Einen Kontrolltermin vereinbaren wir direkt, dazu erhalten Sie schriftliche Verhaltenshinweise für die ersten Tage.

Dauer je nach Umfang etwa eine bis mehrere Stunden, zuzüglich Aufwachphase in der Praxis

Ihre Vorteile

Was diese Behandlung für Sie leistet

Sie erleben den Eingriff nicht mit, Angst und Würgereiz spielen keine Rolle

Viele Behandlungsschritte lassen sich in einer einzigen Sitzung zusammenfassen

Ein Anästhesist überwacht Ihre Vitalfunktionen während des gesamten Eingriffs

Auch aufwendige chirurgische Eingriffe sind so für ängstliche Patienten möglich

Für Menschen, die eine Behandlung lange gemieden haben, oft der Weg zurück zur Zahnpflege

Kosten und Krankenkasse

Was die Kasse übernimmt

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Narkosekosten nur in medizinisch begründeten Fällen, etwa bei Kindern unter einer bestimmten Altersgrenze, bei Menschen mit Beeinträchtigung oder wenn eine Behandlung anders nachweislich nicht möglich ist. In allen anderen Fällen ist die Vollnarkose eine private Zusatzleistung, die je nach Dauer berechnet und meist direkt vom Anästhesisten in Rechnung gestellt wird. Die zahnärztliche Behandlung selbst wird davon unabhängig nach den üblichen Regeln abgerechnet. Privat Versicherte erhalten je nach Tarif eine Erstattung. Wir informieren Sie vor dem Termin über die zu erwartenden Kosten und darüber, ob in Ihrem Fall ein Antrag bei der Kasse sinnvoll ist.

Die Angaben sind allgemeine Hinweise. Was in Ihrem Fall übernommen wird, hängt vom Befund und Ihrem Versicherungsschutz ab, wir beraten Sie persönlich und halten alles schriftlich fest.

Häufige Fragen

Das fragen uns Patienten oft

Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie uns gern an, wir nehmen uns Zeit.

Ist eine Vollnarkose beim Zahnarzt gefährlich?

Eine Vollnarkose ist bei gesunden Patienten heute ein etabliertes, gut kontrollierbares Verfahren, ein Restrisiko bleibt wie bei jedem medizinischen Eingriff. Entscheidend sind das Vorgespräch, in dem Vorerkrankungen erfasst werden, die kontinuierliche Überwachung durch einen Anästhesisten und die Aufwachphase unter Aufsicht. Über mögliche Risiken klärt der Anästhesist Sie vorab persönlich und ausführlich auf.

Wie lange muss ich nüchtern bleiben?

In der Regel dürfen Sie sechs Stunden vor dem Termin nichts mehr essen und zwei Stunden vorher keine klaren Flüssigkeiten mehr trinken, maßgeblich sind aber immer die Vorgaben Ihres Anästhesisten. Nüchternheit schützt davor, dass Mageninhalt in die Atemwege gelangt. Regelmäßige Medikamente nehmen Sie nur nach ausdrücklicher Absprache ein.

Wie fühle ich mich nach dem Aufwachen?

Nach dem Aufwachen fühlen sich die meisten Patienten müde und etwas benommen, aber ansonsten gut. Möglich sind ein trockener Mund, ein leichtes Kratzen im Hals und gelegentlich Übelkeit, die sich in der Regel schnell legt. Sie bleiben zur Beobachtung in der Praxis, bis Sie stabil sind, und werden anschließend von Ihrer Begleitperson abgeholt.

Kann alles in einer Sitzung behandelt werden?

Vieles lässt sich in einer Sitzung zusammenfassen, wie viel, hängt vom Umfang, von der Narkosedauer und von Ihrer gesundheitlichen Belastbarkeit ab. Bei sehr umfangreichen Sanierungen ist es manchmal sinnvoller, in zwei Etappen zu arbeiten. Zahnersatz braucht ohnehin weitere Termine, da er im Labor gefertigt und später eingepasst wird.

Ist eine Vollnarkose bei Kindern sinnvoll?

Bei Kindern ist eine Vollnarkose sinnvoll, wenn eine notwendige Behandlung im Wachzustand nicht möglich ist, etwa bei sehr kleinen Kindern mit ausgedehnter Karies oder nach gescheiterten Behandlungsversuchen. Wir prüfen immer zuerst schonendere Wege wie eine kindgerechte Heranführung. Am Standort Kempen ist Dr. med. dent. Marthe Blecher auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert.

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